Geschichte
2008
Im März 2008 wurde durch den Orkansturm Emma unsere beliebte Kletterwand völlig zerstört und musste leider abmontiert werden.
Im Herbst wurde der schon in die Jahre gekommene Skidoo durch ein neues, modernes und leistungsstarkes Einsatzgerät ersetzt. Nun sind wir wieder bestens für unsere Pisteneinsätze gerüstet.
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der neue gelbe Blitz |
2007
Alfred Gruber tritt nach 12 Jahren Ortsstellenleitertätigkeit zurück. Neuer Orststellenleiter wird Thomas Bichelhuber. Durch den Ankauf eines Bergrettungs-Einsatzanhängers wird unser Fuhrpark erweitert. Die in die Jahre gekommenen Innenräume unserer Diensthütte wurden ebenfalls in vielen Arbeitsstunden renoviert. Ein neuer Ölofen sorgt in der Winterzeit für behagliche Wärme.
2002
Wurde unser altes Bergrettungsfahrzeug, das uns am Berg gute Dienste erwiesen hat, durch ein modernes Einsatzfahrzeug der Marke Landrover Defender abgelöst. Unser neues Einsatzfahrzeug entspricht den Anforderungen der Bergrettung, kann einen großen Teil unserer Mannschaft aufnehmen und ist bestens geeignet Verletzte auch liegend zu transportieren. Die Vorteile unseres neuen Einsatzfahrzeuges wurden bei der Hochwasserkatastrophe im Kamptal und an der Donau gleich auf die Probe gestellt.
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Neu ersetzt Alt |
1995
Tritt Ernst Kohl nach 25 Ortsstellenleitertätigkeit zurück. Alfred Gruber wird neuer Orststellenleiter.
1994
Um möglichst schnell am Einsatzort sein zu können, wurde nicht nur der Notruf 140 über Pager eingeführt, sondern auch ein Bergrettungsfahrzeug angeschafft. Weiters wurde ein Hüttenzubau für Materiallagerung sowie eine Kletterwand bei der Diensthütte errichtet. Sie erfreute sich bis vor Kurzem großer Beliebtheit der Jugend bei Veranstaltungen des „Lilienfelder Sommerspasses“.
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erstes Auto und neue Kletterwand |
1972
Wurde ein Schi-Doo zum Transport von Verletzten aus dem Kesselbodenbereich, sowie für den Wassertransport zur Hütte angekauft. Die Einsatzbereitschaft wurde durch den Ankauf von Funkgeräten speziell bei Suchaktionen erhöht. Ein Windgenerator zur Erzeugung von Strom auf der Hütte wurde montiert. Bedingt durch die Weiterentwicklung am Materialsektor zu Beginn der 80er Jahre war ein Rückgang der Schiunfälle zu verzeichnen. War bisher der Muckenkogel als Schi- und Wanderberg ein Begriff, so wurde durch
neue Sportarten wie Drachenflug, Paragleiten und Klettern an gefrorenen Wasserfällen die Bergrettung Lilienfeld vor neue Aufgaben der Bergungstechnik gestellt.
1969
Ernst Kohl löst Josef Holzer ab und wird neuer Ortsstellenleiter in Lilienfeld.
1964
Wurde der Sessellift auf den Muckenkogel gebaut. Durch die damals noch relativ schlechte Ausrüstung mit Verbindung mit im Regelfall eher bescheidenem schifahrerischen Können waren bis zu 10 Abtransporte an Wochenenden keine Seltenheit. Durch regen Ausbildungsbesuch und Einsatz konnte die Ortsstelle auch diese neue Situation meistern.
1955
Wurde in Absprache mit dem Stift Lilienfeld als Grundeigentümer und unter Initiative des Ortsstellenleiters Josef Holzer die heutige Diensthütte oberhalb der Lilienfelder Hütte unter schwierigen Bedingungen, sowohl finanzieller wie auch technischer Natur, erbaut. Bis 1958 erfolgte der Dienst auf der Lilienfelder Hütte. 1963 wurde der Schlepplift von der Mittelstation in Betrieb genommen.
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Huettenbau um 1955 |
1946
Nach den Kriegsjahren wurde 1945 die Idee „Helfen am Berg“ wieder verwirklicht. Ab 1946/1947 unter der Leitung von Franz Winkler zählte die Rettungsmannschaft wieder ca. 15 Freiwillige. Auf der Lilienfelder Hütte wurde ein Holzakja, eine Trage und Vorsorgeapotheke hinterlegt. Die Schipiste ging etwa bis zur heutigen Bergrettungshütte. Bereits 1952 wurden von Herrn Prim. Dr. Hauser Rettungskurse an denen Bergrettungskameraden teilnehmen abgehalten. Ab 1953 bekam eine Ortsstelle pro Jahr ca. 500,- und konnte so wie heute die Kosten nur durch Spenden abdecken.
1928
Im Rahmen des Alpinen Rettungsauschusses Wien - Sektion St. Pölten des ÖTK wurde die Ortsstelle Lilienfeld gegründet.
Gründer: Reg. Rat Dr. Heinrich Schillinger, Obmann: Ing. Karl Brunnbauer, Stv.: Ing. Edi Schmid Apotheker Platzl, von Herrn Martinez wurde ein Lohnauto als Sanitätsauto zur Verfügung gestellt. Das Einsatzgebiet umfasste die Reisalpe, Lilienfeld, Kolmbauer, Gut Neuhof (Josef Zöchling), Lilienfelder Hütte (Pächter Franz Marischka) und Hinteralpe Naturfreundehaus. Die Rettungsmannschaft umfasste 13 Helfer. Bereits Weihnachten 1928 wurden 6 Verletzte geborgen.
1905
Am 19. März wurde in Lilienfeld der erste Alpine Torlauf der Schigeschichte von Schipionier Mathias Zdarsky durchgeführt. Bereits 1896 konstruierte er die für damals bahnbrechende Stahlsohlenbindung mit Federzug. Es war sein Bestreben, diese Sportart einer möglichst breiten Masse zugänglich zu machen. Im Rahmen des 1898 in Lilienfeld und 1900 in Wien gegründeten „Alpenschiverein“ hat er über 20.000 Menschen kostenlos ausgebildet. Von ihm wurde auch die Einführung der Wintersportzüge zu den verschiedenen Wintersportzentren veranlasst, so wie nach Lilienfeld.















